H.C. ScherfDer Autor wurde 1948 in Essen/Germany geboren und erlernte das ehrbare Schriftsetzer-Handwerk.

Eine verantwortungsvolle Führungsaufgabe, erlaubte es zeitlich nicht, sich dem Schreiben widmen zu können. Erst mit dem Eintritt in den Ruhestand, veröffentlichte H.C. Scherf seine ersten Romane.


Leseschnecken-Interview

Stell Dich doch bitte kurz vor, damit wir wissen, wer Du eigentlich bist.

Meine Geburtsstadt Essen konnte im Jahre 1948 einen weiteren Bürger begrüßen. Nach der Schul- und Lehrzeit zum Schriftsetzer absolvierte ich noch die Grundausbildung bei der Bundeswehr. Danach begann der Ernst des Lebens, indem ich in die Produktion einer Tageszeitung wechselte und kurze Zeit später die Verantwortung/Leitung diverser Wochenzeitungen übernahm. 43 Jahre erfreute mich die Verantwortung als Führungskraft. Erst mit dem Eintritt in den Ruhestand begann 2015 die wunderbare Zeit des Schreibens.

In welchem Genre finden wir Dich?

Anfangs schrieb ich unter meinem Klarnamen spannende Dramen, wechselte allerdings 2017 zum Pseudonym H.C. Scherf, um endlich Thriller schreiben zu können.

Wie viel Bücher hast Du bisher veröffentlicht?

Mittlerweile kann ich auf insgesamt 16 Veröffentlichungen (9 als Scherf) zurückblicken.

Wie bist du auf die Buchpassion aufmerksam geworden?

Mir fielen in Facebook die vielen begeisterten Kommentare der Aussteller auf, sodass ich mich unbedingt diesem tollen Haufen netter Autoren und Autorinnen anschließen wollte.

Bist Du vielleicht sogar Wiederholungstäter, d.h. Du warst bei der 1. Buchpassion dabei? Wenn ja, warum hast Du Dich erneut angemeldet?

Bin Ersttäter

Was erwartest, bzw. erhoffst du von der Buchpassion?

Ich hoffe, danach vielen mir bisher noch unbekannten Gesichtern einen mir bereits bekannten Namen zuordnen zu können. Außerdem liebe ich den Kontakt zu Lesern, Kollegen, Kolleginnen und Bloggern. Im Gegensatz zu den beiden großen Messen, darf ich hier auch direkt signieren und verkaufen.

Mit welchen 3 Worten würdest Du Dich beschreiben?

Verträumt, verlässlich, menschenfreundlich

Was würde uns an Dir überraschen?

Die Geschwindigkeit, Bücher/Geschichten zu erstellen. Außerdem der Mut, die Wahrheit unverblümt auszusprechen. Mein hintergründiger Humor.

Hast Du schlechte Angewohnheiten?

Ich bin hin und wieder zu direkt, halte meine Gefühle/Gedanken nicht hinter einem Berg und leeren Phrasen versteckt.

Was magst Du ganz besonders an Dir?

Die Gabe, Gefühle zu zeigen und auf Menschen ohne Vorbehalte zugehen zu können.

Welchen Beruf würdest Du ausüben, wenn Du finanziell nicht davon abhängig wärst?

Schriftsteller oder Naturwissenschaftler

Liest Du lieber Bücher oder schaust Du lieber Filme?

Ich mag eigentlich beides. Allerdings komme ich zu selten dazu, da ich viel schreibe.

Welche Nervennahrung brauchst Du für das Schreiben Deiner Bücher?

Eigentlich nur Wasser und zwischendurch einen Snack (Salat oder ein Riesensteak)

Was machst Du lieber? Geld sparen oder Geld ausgeben?

Ich gebe es viel lieber für sinnvolle Dinge aus. Schließlich will ich nicht der Reichste auf dem Friedhof sein.

Beschreibe Dein aktuelles Buch mit maximal 3 Sätzen.

Ein Psychopath nutzt die Urängste/Phobien von Menschen, die in einer Selbsthilfegruppe versammelt sind, um sie zum Suizid zu bringen. Er hinterlässt keine Spuren. Ein sehr eigenwilliges Ermittlerpärchen steigt in die Hölle des Täters hinab, um sich ihm dort zu stellen.

Wärst Du gerne einer Deiner Charaktere? Wenn ja, welcher und warum?

In mehreren Charakteren der ersten Bücher finde ich sowieso statt, ohne dass es der Leser/die Leserin bemerken würde. Vieles ist autobiografisch.

Wenn Du nicht schreiben würdest, wie würdest Du Dich anderweitig (kreativ) ausleben?

Dann würde ich das weiter betreiben, was ich schon lange praktizierte. Würde durch die Welt reisen und fremde Kulturen studieren.

Jetzt darfst Du noch sagen, was Du schon immer mal loswerden wolltest – egal was.

Beim Schreiben entstehen Bilder im Kopf, die raus wollen. Die Szenen, die in meinen Romanen auftauchen, geben die Bilder wider, die ich zuvor tatsächlich vor Augen hatte. Allerdings schreibe ich ohne Plot. Die Story entwickelt sich durch die Figuren von ganz allein. Eine enorme Hilfe beim Schreiben ist bei mir, dass ich schon auf meinen vielen Reisen etwas von der weiten Welt gesehen habe. Die Orte, die ich in meinen Büchern beschreibe, kenne ich einfach. Das lässt die Handlungen authentischer werden. Vor wenigen Tagen habe ich sogar Zeit in einer JVA zugebracht, um das Feeling für einen Aufenthalt darin zu spüren.

Welches ist Dein absolutes Lieblingsbuch?

DER PATE von Mario Puzo

Hörst Du beim Schreiben Musik? Wenn ja, welche.

Während ich schreibe, darf mich keine noch so schöne Musik stören. Dann tauche ich ab in die Stille meiner Gedankenwelt.

 

Stimmen zu den Büchern

Beate Majewski [BuchPassion-Blogger] von Unsere Bücherecke über Die Macht der Rache     

Diese Geschichte hat mich nicht unterhalten, eher nachdenklich gemacht! Wenn der Ehemann verurteilt wird, zur lebenslanger Haft , beteuert seine Unschuld, was macht diese Situation mit der Ehefrau , der Familie, dem Umfeld! ? Eine Gesellschaft die verurteilt? Der Gefangene uns sein Alltag, seine Welt hinter Gitter, bedeutet , alleine sein mit einem Gedanken : Rache !
Eine Geschichte die unter die Haut geht , sehr nah an der Realität sich bewegt und Spuren hinterlässt! Spuren von menschlicher Gewalt die sich zuerst in den Köpfen bereit hält um dann doch auszubrechen ?
Das Ende war mir etwas zu knapp , ein Epilog hätte ich mir hier gerne gewünscht.

 
März 2019
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